JAHRESKONZERT
12. Juli 2026 18:00 Uhr
Beethovensaal | Liederhalle Stuttgart
Max Bruch
Odysseus - Szenen aus der Odysee, op. 41
KonzertChor Stuttgart
stuttgart vokal
Kölner Männer-Gesang-Verein
Schola cantorum Leipzig
Bonn Sonata
ensemble scatenato
Lara Irmer Valdez | Leukothea
Samantha Gaul| Nausikaa
Monica Mascus | Penelope
Martin Berner| Odysseus
Stefan Wilkening | Sprecher
Sebastian Kunz | Leitung
Karten zu
52,– € (ermäßigt 42,– €),
42,– € (ermäßigt 32,– €),
29,– € (ermäßigt 22,– €),
19,– € (ermäßigt 12,– €),
Schulklassen 10,– € je Person
Ermäßigung für Schüler, Studierende, Auszubildende, schwerbehinderte Menschen gg. Nachweis
www.easyticket.de | Tel. 0711 / 2 55 55 55 |
zzgl. Vorverkaufsgebühren
oder :
Stuttgarter Liederkranz | Tel. 0711 / 2991786 | info@stuttgarter-liederkranz.de
oder an der
Abendkasse
Stefan Wilkening - Sprecher
Bereits zu Beginn seiner Karriere spielte der gebürtige Moselaner in diversen Rollen an den Münchner Kammerspielen unter Dieter Dorn. Dann wechselte er an das Schauspiel Frankfurt. Von 2000 bis 2011 war er Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel. Seit 2011 ist Stefan Wilkening als freier Schauspieler, Sprecher und Moderator tätig.
Im Staatstheater am Gärtnerplatz spielte er in den Produktionen "Peter und der Wolf" und "Paddington Bärs erstes Konzert " jeweils den singenden und tanzenden Conferencier. In der Reihe: "Klassik zum Staunen" ist Stefan Wilkening seit vielen Jahren immer wieder als Erzähler gemeinsam mit dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks zu erleben.
Stefan Wilkening arbeitet bei zahlreichen Hörfunk-, Hörbuch- und Filmproduktionen mit und tritt im gesamten deutschsprachigen Raum als Rezitator mit unterschiedlichen Live-Programmen auf. Seine spezielle Art des Erzählens ist immer ein temperamentvolles, ganzkörperlich betriebenes "Theaterereignis" getreu seinem Motto: "Alles ist Spiel".
Seit mehr als 15 Jahren zählt Stefan Wilkening zu den prägenden Stimmen des Bayerischen Rundfunks. Mit seinen zahlreichen Hörbüchern für Erwachsene und Kinder ist er auf langen Autofahrten eine gern und viel gehörte Reisebegleitung und auch im Film und Fernsehen lässt er sich immer wieder blicken.
Sei es beim "Tatort", "Rosenheim Cops", "Kommissarin Lucas", "Die Chefin", "Polizeiruf", "Hubert und Staller", „Um Himmels Willen“ oder in preisgekrönten Kinoproduktionen wie dem Deutsch - Französischen Film "Diplomatie" von Volker Schlöndorff.
Martin Berner - Odysseus
Als vorbildlich in der Deklamation, kantabel und dynamisch fein schattiert, wird der Bariton Martin Berner von der Presse beschrieben.
Sie lobt außerdem seine strahlenden Höhen und seine gesunden Tiefen.
Der gebürtige Hamburger und Sängerknabe des Hamburger Knabenchores studierte zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Anschließend machte er sein Konzertexamen in Mannheim bei Prof. Rudolf Piernay.
Nach seinem ersten Engagement am Theater Aachen wechselte er ans Staatstheater Nürnberg. Seit der Spielzeit 23/24 ist Martin Berner ständiger Gast am Theater Pforzheim und stand dort bisher als Germont (La Traviata), Bösewichte in Hoffmanns Erzählungen, Amonasro (Aida), Alfio (Cavalleria Rusticana), Tonio (Der Bajazzo) sowie als Stierkämpfer Escamillo auf der Bühne.
Auftritte führten den Künstler u.a. in den Münchner Gasteig, die Hamburger Elphi, das KKL in Luzern und die neue Pariser Philharmonie. Mit dem Symphonieorchester Aachen unter der Leitung von Marcus Bosch sind verschiedene CD-Aufnahmen (Brahms-Requiem, Missa Solemnis, Krönungsmesse und Christus von Franz Liszt) erschienen. Eine Aufnahme von Franz Schuberts »Die schönen Müllerin« wurde kürzlich veröffentlicht.
Der Künstler ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, des Steans Institute for Young Artists (Ravinia Festival Chicago) und der Internationalen Bachakademie Stuttgart, sowie Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und der Deutschen Schubert-Gesellschaft.
Monica Mascus - Penelope
Monica Mascus wurde in Wiesbaden geboren, studierte an den Musikhochschulen in Würzburg und Freiburg Gesang und besuchte die Opernschule in Karlsruhe. In Festengagements an den Theatern in Gießen und Koblenz sang die Mezzosopranistin neben den klassischen „Hosenrollen“ (Cherubino, Oktavian, Hänsel, Komponist) vor allem lyrische Fachpartien (Dido, Charlotte, Rosina, Adalgisa, Carmen, Dalila u.a.).
Später kamen Partien in den Opern von Richard Wagner hinzu: Kundry, Fricka, Brangäne sowie Ortrud. Auch Ausflüge in das Sopranfach gelangen ihr. So sang sie am Theater Koblenz die Sieglinde in Wagners „Die Walküre“ und debütierte erfolgreich als Marschallin in „Der Rosenkavalier“.
Gastengagements führten sie unter anderem an die Opernhäuser in Freiburg, Halle, Würzburg, Krefeld, Magdeburg, Leipzig und Heidelberg sowie an das Nationaltheater Mannheim, die Staatstheater in Stuttgart, Wiesbaden, Oldenburg, Nürnberg und Hannover und an das AaltoTheater in Essen.
Ihr Konzertrepertoire umfasst das Weihnachtsoratorium und die Passionen Bach‘s, die Requien von Mozart, Dvorak, Duruflé und Verdi, Stabat Mater von Pergolesi, Rossini und Dvorak, die Alt-Rhapsodie von Brahms, sowie Orchesterlieder von Alma und Gustav Mahler, Wagner und Berlioz. In den Konzerten des KMGV war Monica Mascus schon als Marguérite in „La Damnation de Faust” von Berlioz oder als „Jokaste in Strawinskys „Œdipus Rex” sowie mit Werken von Schubert, Sibelius und R. Wagner zu erleben.
Samantha Gaul - Nausikaa
Samantha Gaul ist festes Ensemblemitglied der Oper Leipzig, wo sie in Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Musetta (La Bohème), Gretel (Hänsel und Gretel), Ännchen (Der Freischütz) und Zerlina (Don Giovanni) regelmäßig auf der Bühne steht.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet die mehrfach ausgezeichnete Sopranistin mit dem Liedpianisten Götz Payer, mit dem sie unter anderem beim Festival „Liedertal“ in der Historischen Stadthalle Wuppertal zu Gast war.
Zu ihren jüngsten Konzerterfolgen zählen Engagements mit dem Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester unter Andreas Reize, bei denen sie die Sopranpartie in Haydns Die Schöpfung in der Philharmonie Berlin, dem Kulturpalast Dresden und der Thomaskirche Leipzig übernahm. Zahlreiche Gastengagements führten Samantha Gaul an renommierte Häuser wie die Komische Oper Berlin (Nannetta), das Theater Basel (Augusta Leigh), das Staatstheater Darmstadt (Flora, Linfea), das Konzerttheater Bern (Musetta) sowie die Oper Frankfurt und die Opéra National de Montpellier (Najade).
Von 2018 bis 2022 war Samantha Gaul festes Ensemblemitglied am Theater Freiburg, wo sie wichtige Rollen ihres Fachs gestaltete. Besondere Anerkennung erntete sie in der Titelpartie von Janáčeks Schlauem Füchslein, die sie auch für eine CD-Produktion mit NAXOS und dem SWR einsang.
Samantha Gaul wurde 2018 von der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert.

Lara Irmer Valdés - Leukothea
Lara Irmer Valdés (geb. 2004 in Leipzig) sammelte ihre ersten chorischen Erfahrungen in der Schola Cantorum Leipzig, in die sie 2011 eintrat. In deren Kinder- und Jugendchören sang sie zahlreiche Konzerte mit solistischen Beiträgen. Im gleichen Rahmen erhielt die Sopranistin Gesangsunterricht von Annette Reinhold und Reglint Bühler-Schorcht.
Sie besuchte das musische Profil des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums in Markkleeberg und absolvierte 2022 ihr Abitur mit musischem Schwerpunkt. Seitdem studiert sie Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig mit Hauptfach Gesang bei Prof. h. c. Ursula Schönhals. Im Rahmen des Lehramtstudiums sang sie im Kammerchor, Hochschulchor sowie Schulmusikchor der HMT Leipzig.
2024 sang sie die Knabenpartie in Mendelssohns Oratorium „Elias” unter der Leitung von Karl Eckel und 2025 das Sopransolo im „Deutschen Requiem” von Johannes Brahms unter Jan Scheerer.
Seit 2025 singt Irmer Valdés im Quartett Quintessenz und wirkte im selben Jahr im Barockensemble Lachrymae mit. 2026 trat sie dem Landesjugendchor Sachsen bei und wurde Mitglied des neu gegründeten Vokalensembles Kaleidos.
2026 war sie in der Opernproduktion „Der Waffenschmied” (Albert Lortzing) an der HMT Leipzig zu sehen.
Kölner Männer-Gesang-Verein (KMGV)
Der KMGV ist mit jährlich über 30 großen Aufführungen einer der aktivsten Chöre Kölns und einer der vielseitigsten Männerchöre Deutschlands.
Gegründet wurde der Chor 1842 zeitgleich mit dem Zentral-Dombau-Verein. Das Ziel: Durch Konzerte Spenden einzunehmen, um den Kölner Dom fertigzustellen. Seitdem belebt der KMGV das Kulturleben in Köln und im Rheinland mit einer bemerkenswerten musikalischen Bandbreite.
Im Divertissementchen (von den Kölnerinnen und Kölnern liebevoll „et Zillche“ genannt) verbindet der KMGV Oper, Kölschpop, Karnevalsmusik, Rock, Klassik, Schlager und Weltmusik zu einem rasanten Crossover-Musical in kölscher Mundart. Rund 30.000 Besucher*innen vor Ort und weitere 150.000 Zuschauer*innen bei der WDR-Fernsehübertragung und in der ARD Mediathek lassen sich jedes Jahr davon unterhalten.
Darüber hinaus zeigt der Kölner Männer-Gesang-Verein seine musikalische Qualität in Konzerten in der Kölner Philharmonie, die oft ausverkauft und von Publikum und Presse regelmäßig in höchsten Tönen gelobt werden.
Kooperationen mit anderen Chören wie BonnSonata, dem Wiener Männer-Gesang-Verein, der Schola Cantorum Leipzig oder dem Stuttgarter Liederkranz erweitern das musikalische Spektrum regelmäßig.
Beim renommierten Musikfestival Acht Brücken war der KMGV 2023 Teil einer Uraufführung. 2025 feierte der KMGV den Geburtstag von Walzerkönig Johann Strauss Sohn und reiste dafür auch nach Hamburg und Wien und unterstreicht so seine Rolle als wichtiger Kulturbotschafter seiner Heimatstadt Köln.
Mädchen- und Frauenchor der Schola Cantorum Leipzig
Die 1963 als Kinder- und Jugendchor gegründete Schola Cantorum Leipzig ist seit 1982 eine städtische Institution und Botschafterin für die Musikstadt Leipzig.
In der Schola Cantorum musizieren derzeit 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Musikalischen Früherziehung, im Spatzenchor, im Kinderchor sowie im Mädchen- und Frauenchor.
Der Mädchen- und Frauenchor der Stadt Leipzig gehört zu den etablierten gleichstimmigen Chören Deutschlands. Er beeindruckt sein Publikum immer wieder mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Repertoire sowie stilistischer und genreübergreifender Vielfalt von der Romantik bis zur Gegenwart.
CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die stetige Entwicklung und die umfangreiche musikalische Ausbildung, deren Schwerpunkt vor allem auf der Stimmbildung liegt.
Der Mädchen- und Frauenchor vertritt den Leipziger Thomanerchor im Motettenprogramm der Thomaskirche und den Dresdner Kreuzchor im Vesperprogramm der Kreuzkirche.
Darüber hinaus gastiert das Ensemble auch bei überregional renommierten Musikfestivals, wie dem Leipziger Bachfest.
Konzertreisen führten den Chor in fast alle Regionen Deutschlands sowie auf internationale Tourneen, beispielsweise nach Südafrika, Israel, Finnland, Italien, Großbritannien, Spanien und in die USA. Zuletzt traten die Sängerinnen 2024 u.a. beim Internationalen Chor Festival in Ljubljana / Slowenien auf.
Frauenchor BonnSonata
Der 1961 gegründete Rheinische Kinder- und Jugendchor Bonn e.V. wurde in Hauptstadtzeiten über Bonn hinaus bekannt.
Konzertreisen führten den Chor auch ins europäische Ausland, nach Israel und in die USA. Daraus hervorgegangen ist der Frauenkammerchor BonnSonata.
Seit 25 Jahren führt der Bonner Regional- und Münsterkantor Markus Karas die erfolgreiche Chorarbeit seines Vorgängers und Chorgründers Albert Ecker fort.
BonnSonata suchte zunächst insbesondere auch die Herausforderungen des Wettbewerbs und wurde mehrfach Landessieger in NRW und auch Preisträger bei den Deutschen Chorwettbewerben.
Mittlerweile liegt der Fokus des Chores auf der konzertanten Präsentation der anspruchsvollen Probenarbeit; immer wieder auch in gemeinsamen Projekten mit anderen Chören und Orchestern, z.B. aus der Bonner Partnerstadt Potsdam.
Der Chor ist stolz darauf, dass sein Repertoire viele Epochen und Stilrichtungen umfasst. Dies kann man auch auf mehreren professionellen Aufnahmen erleben.
Mit dem Bonner Münsterchor entstanden 2001 und 2016 zwei CDs in der Reihe münster edition, mit Werken von Beethoven, Bruckner, Rutter und Halliday. 2007 und 2017 erschienen eigene CDs mit den Titeln “Weihnachtskonzert und “S(w)inging Christmas“.
Chorische Stimmbildung und Einzelstimmbildung in Verantwortung der Kölner Sopranistin und Konzertsängerin Susanna Martin ergänzen die kontinuierliche Arbeit am hohen gesanglichen Niveau von BonnSonata.



